Kloster Michelsberg

Kloster Michelsberg

Kloster Michelsberg

Beim Kloster Michelsberg, umgangssprachlich kurz Michelsberg genannt, handelt es sich um ein ehemaliges Benediktiner Kloster. Das Kloster St. Michael gründete der erste Bischof von Bamberg Eberhard im Jahr 1015 als bischöfliches Eigenkloster. Ab 1251 wurde das Kloster Michelsberg aber immer mehr Eigenständig. Im Jahre 1802 wurden im Rahmen der Säkularisierung die Besitztümer des Klosters beschlagnahmt und die 24 verbliebene Mönche mussten das Kloster verlassen. Das Kloster kam in den Besitz der Stadt Bamberg und es wurde ein Bürgerspital darin errichtet. Die Räumlichkeiten des Klosters werden noch heute als Seniorenheim genutzt.

Die Klosterkirche Michelsberg

Weit hin sichtbar ist die Klosterkirche unweit des Doms, auf einem eigenen Hügel dem Michelsberg, der den Domberg noch überragt. Im Jahr 1015 wurde die erste Kirche errichtet die bereits im Jahr 1117, vermutlich durch ein Erdbeben, zerstört wurde. Im Jahr 1121 wurde die neue Kirche im romanischen Stil eingeweiht. Nach einem Brand 1610 musste das Langhaus und der Westbau fast vollständig neu errichtet werden. Sehr sehenswert ist das Deckengemälde des Himmelsgartens, es zeigt fast 600 unterschiedliche Pflanzen. Die Orgel zählt zu den bedeutensden Werken der deutschen Spätrenaissance. In der Krypta der Kirche befindet sich das Grab des heiligen Bischofs Otto.

Die Klosteranlage mit Gärten

Die Klostergebäude im Westen sind fast U-förmig an die Klosterkirche angesetzt und der Innenhof ist sehr schön angelegt. Im Norden und Nordosten des Klosters liegen die zur Regnitz hin abfallenden Terrassengärten. Der Südhang des Michelsbergs wird seit 2012 wieder als Weinberg genutzt. In der ehemaligen Klosterbrauerei wurde das Bamberger Brauereimuseum untergebracht. Für das leibliche Wohl der Besucher sorgen ein italienisches Restaurant, sowie das Café Restaurant am Michaelsberg.