Bamberg die Perle Frankens

Warum nennt sich diese Webseite eigentlich mei-bamberg? Mein heißt auf fränkisch ‚mei‘ und als Wahl-Bamberger lebe ich hier, oder wie in den BR3-Spots gesagt wird „Da bin i dahoam“. Ich könnte mir auch keine schönere Stadt als Wohnsitz vorstellen und ich habe schon viele Städte im In- und Ausland bereist. In Bamberg macht es einfach die Mischung aus historischer Altstadt, Stadt mit überschaubarer Größe, gute Verkehrsanbindung, Einkaufsmöglichkeiten, Medizinische Versorgung, Bildungseinrichtungen, eine Vielzahl von Gaststätten und Biergärten (Keller) mit günstigen Preisen. Auf dieser Internetseite werde ich kontinuierlich neue Berichte über Bamberg einstellen und so mit der Zeit Bamberg-Liebhabern und Touristen immer mehr Informationen zur Verfügung stellen.


Fakten zu Bamberg

Die Stadt Bamberg im bayerischen Regierungsbezirk Oberfranken hat ungefähr 73.000 Einwohner. Da Bamberg auch noch eine große Universitätsstadt ist, kommen nochmal knapp 13.000 Studenten dazu. Pro Jahr besuchen über 2 Millionen Touristen aus aller Welt die Weltkulturerbestadt, das sind täglich nochmal mehrere Tausend Menschen die die Stadt bevölkern. Bamberg liegt 262 m über dem Meeresspiegel und hat eine Fläche von 54,58 km², daraus ergeben sich circa 1340 Einwohner pro km².

  • Bundesland Bayern
  • Regierungsbezirk Oberfranken
  • Einwohner ca. 73.000
  • Bevölkerungsdichte ca. 1340 Einwohner je km²
  • Fläche 54,58 km²
  • Höhe 262 m über Normalnull
  • Kfz-Kennzeichen BA
  • Telefonvorwahl 0951
  • Postleitzahlen 96047, 96049, 96050, 96051, 96052

Anreise

Per Bahn nach Bamberg
Bahnhof in Bamberg

Bahnhof in Bamberg

Bamberg ist verkehrstechnisch sehr gut angebunden und mit den unterschiedlichsten Verkehrsmitteln leicht erreichbar. Die Zugverbindungen nach Bamberg sind sehr gut und selbst so mancher ICE hält hier an. Die Bahntrasse verläuft zwischen Nürnberg und Würzburg. Seit kurzem gehört Bamberg zum Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN). Somit kann man sehr günstig im gesamten Großraum fahren, dieser hat einen Durchmesser von circa 140 Kilometer.

Mit dem Fernbus nach Bamberg

Mittlerweile bieten verschiedene Fernbuslinien Fahrten zu günstigen Preisen, von und nach Bamberg an. Hierbei werden viele Großstädte und Städte die auf der Strecke liegen angefahren. Es kommen immer wieder neue Buslinien hinzu und es werden wohl auch einzelne den Preiskampf nicht überleben. Schauen Sie also ob von ihrer Heimatstadt aus eine Verbindung nach Bamberg besteht und ob sie auch günstiger ist als die Anreise mit der Bahn.

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Mit dem PKW nach Bamberg

Mit dem PKW ist die Anreise sehr einfach, da Bamberg direkt am Kreuzungspunkt der Autobahnen A70 und A73 liegt. Von der A73 gesehen liegt Bamberg zwischen Nürnberg und Suhl, von der A70 zwischen Schweinfurt und Kulmbach.

Mit dem Flugzeug nach Bamberg

Wer von weiter her kommt kann mit dem Flugzeug nach Nürnberg fliegen und von da aus mit Bahn oder S-Bahn bis Bamberg fahren.

Mit dem Fahrrad nach Bamberg

Eine weitere Möglichkeit ist die Anreise mit dem Fahrrad, da Bamberg am Main-Radweg liegt, nutzen diese Variante jährlich tausende von Radfahrern. Aber auch andere Radwege führen in die Weltkulturerbe-Stadt, wie zum Beispiel der Aischtal-Radweg oder der Regnitz-Radweg.

Mit dem Schiff nach Bamberg

Bamberg liegt am Main-Donaukanal auf dem immer mehr Flusskreuzfahrtschiffe verkehren. Zur Zeit legen in Bamberg 450 Kreuzfahrtschiffe pro Jahr an, bis zu sechs Schiffe können gleichzeitig anlegen. Die Passagiere werden dann mit Bussen für eine Stadtbesichtigung in die Innenstadt gefahren.

Reiseführer

Bambergs Altstadt ist ein UNESCO Weltkulturerbe

Bamberger Dom

Bamberger Dom

Die Altstadt Bambergs wurde 1993 als der größte unversehrt erhaltene historische Stadtkern Deutschlands als Weltkulturerbe in die Liste der UNESCO aufgenommen. In der historischen Altstadt gibt es zahlreiche Monumentalbauten aus dem 11. bis 18. Jahrhundert, aber auch unzählige barocke Bürgerhäuser sowie Fachwerkhäusern in engen Kopfsteinpflaster-Gässchen. Zu den sehenswertesten Gebäuden zählen der Bamberger Dom, die neue Residenz, das Kloster Michelsberg sowie das alte Rathaus. Eine Augenweite ist auch Klein-Venedig, eine ehemalige Fischersiedlung direkt an der Regnitz.

Bamberg ist auch eine Insel

Bamberg wurde wie Rom auf sieben Hügeln erbaut und wird daher auch als das Fränkische Rom bezeichnet. Die Regnitz teilt sich in der Stadt auf zwei Seitenarme auf, dazwischen liegt eine Insel, die die Altstadt von Bamberg bildet.


Bamberg ist eine Bierstadt

Bamberg liegt an der Grenze zwischen Weinfranken und Bierfranken, aber auch wenn seit Kurzem wieder Wein am Michelsberg angebaut wird, bleibt Bamberg doch eine Bierstadt. Von den ehemals 68 Brauereien sind nur noch acht der Traditionsbrauereien übrig geblieben. Eine besondere Spezialität ist das Rauchbier, der Geschmack der an geräucherten Schinken erinnert, entsteht durch die Verwendung von geräucherten Malz. Der Geschmack ist Anfangs nicht Jedermanns Sache, aber nach dem zweiten Rauchbier schmeckt es fast allen.

Bamberger Bier

Zur Zeit gibt es noch die Brauereien Schlenkerla mit ihrem berühmten Rauchbier, Spezial die auch ein Rauchbier brauen, Fässla mit dem bekannten Zwergla, Mahr, Klosterbräu, Greifenklau, Kaiserdom und Keesmann. Alle der genannten Brauereien haben verschiedene Biersorten im Angebot, ab Oktober zum Starkbier-Anstich gibt es meist auch noch ein Bockbier.

zu den Brauereien


Die Gärtnerstadt Bamberg

Gärtnerstadt Bamberg

Gärtnerstadt Bamberg

Sehr ungewöhnlich für so eine große Stadt wie Bamberg ist es, dass mitten in der Stadt noch Gemüse angebaut wird. Die Gärten sind von außen meist gar nicht zu sehen, da die Häuser die daran angrenzen dicht an dicht um die Gärten herum gebaut sind. Neben Blumen und verschiedenen Gemüsesorten wird hier auch noch, einzig in Nordeuropa, Süßholz angebaut. Weit über die Region hinaus bekannt ist das Bamberger Hörnchen, das ist nicht wie man vermuten würde ein Feingebäck, sondern eine Kartoffelsorte.

Die Einwohner Bambergs tragen den Spitznamen „Bamberger Zwiebeltreter“. Das kam daher dass die Gärtner das Zwiebelkraut umtreten mussten, damit das Kraut nicht zu weit in die Höhe schoss und die Nährstoffe für die Zwiebeln erhalten blieben.

Auf der Internetseite Schöne Wanderwege gibt es eine ausführliche Beschreibung des Rundweges durch die Gärtnerstadt von Bamberg.

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Die Mentalität der Franken

Die Franken gelten allgemein als recht wortkarg, wobei es wie immer auch Ausnahmen gibt, vor allem heutzutage vermischen sich die Charaktere immer mehr. Man sieht schon an der fränkischen Sprache, dass die einzelnen Worte optimiert wurden, oft werden einfach ein oder mehrere Buchstaben weggelassen. Der sparsame Umgang mit Worten gipfelt wohl in der kürzesten fränkischen Bestellung „a U“. Was ins Hochdeutsche übersetzt lauten würde „ich hätte gerne ein ungespundetes Bier“.

Doa wardsd bisd Dorschd host

Auch mit den Höflichkeitsformen geht man in Franken eher etwas sparsam um. Das ist mir persönlich aber lieber als diese übertriebene Freundlichkeit wie sie heute immer mehr Einzug hält. Also nicht erschrecken wenn ein Einheimischer kurz angebunden ist, die meinen es nicht so, eigentlich sind wir ein recht umgängliches Völkchen.

Dazu eine kleine Anekdote die ich in einem traditionellen Gasthaus erlebt habe. Ein Norddeutscher bestellt ein kleines Bier, darauf antwortet die Bedienung „Doa wardsd bisd Dorschd host“ und geht weiter. Sie hat ihn also freundlich darauf hingewiesen, dass er doch warten möchte bis er Durst hat. Bei uns ist die kleinste Maßeinheit für ein Bier „a Seidla“ das sind 0,5 Liter oder wie der Bayer sagen würde „a Halbe“.


Die Universitätsstadt Bamberg

Universität ERBA-Gelände

Universität ERBA-Gelände

Bamberg ist auch eine große Universitätsstadt mit zur Zeit fast 13000 Studenten. Die Otto-Friedrich-Universität ist eine der ältesten Universitäten in Bayern. Die vier unterschiedlichen Fakultäten sind auf mehreren Gebäuden über die ganze Stadt verteilt.

Seit kurzem ist ein Teil der Universität auf dem ehemaligen ERBA-Gelände untergebracht. Das ERBA-Gelände wurde im Rahmen der Landesgartenschau 2012 komplett umgestaltet. Alte Fabrikhallen wurden renoviert und zusätzlich einige neue Gebäude errichtet. Dabei wurden neben den Universitätsgebäuden auch zahlreiche Studentenwohnungen erstellt.